CitrISO in der Transfusionsmedizin & Therapie

Vorteile

Die Vorteile von CitrISO-Antikoagulantien auf der Basis von Arginin-Citrat gegenüber Natrium-Citrat bzw. Citronensäure sind sehr deutlich:

Der Vorteil von CitrISO-Antikoagulans auf Basis von Arginin-Citrat besteht darin, dass hier eine metabolisierbare Substanz ohne nennenswerte Pufferkapazität beim pH von 7,4 ± 0,4 und ohne Wirkung auf den Metabolismus des Patienten eingesetzt wird.

Beim Einsatz von herkömmlicher Citronen-Säure ist die Natrium-Belastung des Patienten zwar geringer als bei Natriumcitrat, der Nachteil besteht aber darin, dass ein negativer, allerdings reversibler BE (base excess) des Patienten resultiert.

Beim Einsatz von Na3-Citrat müssen der größere, alkalisierende Einfluss auf den BEpot (potentieller base excess) des Patienten sowie die erhebliche Natrium-Belastung berücksichtigt werden.

Eine isotone, isokaliämische, zweifach isohydrische Lösung (BE = 0, BEpot = 0) ist nur mit CitrISO, nicht aber mit Na3-Citrat / Citronen-Säure herstellbar.

CitrISO Beispiel

Für den Einsatz in vivo (z.B. CRRT) kann eine Lösung wie folgt zusammengesetzt sein:

24,0  mmol/l NaHCO3
4,5  mmol/l KCl
100,0  mmol/l Arg3-Citrat.

Diese isotonische Lösung mit einem Gesamt-Citrat von 100 mmol/l zeigt eine Osmolalität von 284 mosmol/kg H2O und einen pH (37°C) von 7,12.

Die Lösung ist iso-kaliämisch (4,5) und zweifach isohydrisch (BE = 0 mmol/l, BEpot = 0 mmol/l).

Bezugsquellen und wissenschaftliche Argumente

Den Rohstoff tri-Arginin-Citrat, Stammlösungen zur weiteren Verarbeitung, Sondergemische und gebrauchsfertige Lösungen (IVD) erhalten Sie bei
Bioanalytic GmbH (www.bioanalytic.de, citriso@bioanalytic.de)

Wissenschaftliche Argumente für CitrISO finden Sie im Wissenschafts-Portal Physioklin (www.physioklin.de > PhysioHäm).

Anfragen zu Cooperation, Patent und Lizensierung erbitten wir unter office@citriso.com.