CitrISO in der in-vitro Diagnostik

Vorteile

Sowohl mit Na3-Citrat als auch mit Arg3-Citrat ist es möglich, im Antikoagulans einen BE von 0mmol/l einzustellen. Damit übt diese Lösung keinen Einfluß auf den pH bzw. BE des Blutes aus.

Die Natrium-Belastung ist beim Na3-Citrat erheblich, spielt aber in vitro keine wesentliche Rolle. Auch mit Na3-Citrat ist es möglich, eine isotone Lösung herzustellen, sie muss dann allerdings eine Konzentration von 109 mmol/l aufweisen.

Damit kann einer entscheidenden Forderungen für die  Gerinnungs-Diagnostik entsprochen werden: Eine richtige Gerinnungs-Diagnostik kann nur so erfolgen, dass der pH der zu untersuchenden Probe unverändert, also der ursprüngliche, in vivo-pH-Status der Probe gewahrt bleibt, um auch alle Azidose- oder Alkalose-bedingten Störungen des Gerinnungs-Status diagnostisch zu erfassen. Diese in vivo- (ex vivo-) Diagnostik des Patienten kann am ehesten am point of care (POC) patientennah erfolgen.

CitrISO Beispiel

Für den Einsatz in vitro (z. B. Gerinungs-Diagnostik) kann eine Lösung wie folgt zusammengesetzt sein:

24,0 mmol/l NaHCO3,
01,5 mmol/l K3-Citrat,
39,0 mmol/l Na3-Citrat,
56,7 mmol/l Arg3-Citrat

Diese isotonische Lösung mit einem Gesamt-Citrat von 97,2 mmol/l zeigt eine Osmolalität von 293 mosmol/kg H2O und einen pH (37°C) von 7,25. Sie ist iso-kaliämisch (4,5), iso-natriämisch (141) und einfach isohydrisch (BE = 0 mmol/l).

Bezugsquellen und wissenschaftliche Argumente

Den Rohstoff tri-Arginin-Citrat, Stammlösungen zur weiteren Verarbeitung, Sondergemische und gebrauchsfertige Lösungen (IVD) erhalten Sie bei
Bioanalytic GmbH (www.bioanalytic.de, citriso@bioanalytic.de)

Wissenschaftliche Argumente für CitrISO finden Sie im Wissenschafts-Portal Physioklin (www.physioklin.de > PhysioHäm).

Anfragen zu Cooperation, Patent und Lizensierung erbitten wir unter office@citriso.com.